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Last Entry

So, nachdem ich doch schon gut einen Monat wieder zurueck bin, wollte ich mich nochmal melden. Mein Auslandsjahr ging gut vorueber, irgendwo bin ich etwas traurig, dass ich gehen musste, auf der anderen Seite beginnt jetzt wieder ein neuer Lebensabschnitt. In diesem Jahr lernte ich vermutlich mehr, als ich mir gerade noch vorstellen kann, eines ist aber sicher. Ich wuerde ungern darauf verzichten und will so schnell es geht wieder in andere Laender. Am besten nahe am Aequator, da mich das kalte Wetter hier in Deutschland ziemlich fertig macht. Ahja, und zum Blogschreiben bin ich wohl nicht geboren.

In diesem Sinne ein letztes Mal

 

Cheers

David

 

P.S.: Die E-Mail Addresse ist weiterhin aktiv, falls jemand Fragen haben sollte…

 

 

English Version

 

Last Entry

 

Well, I’m next to one month already back, so I thought it might be not a bad idea to publish at least a final entry to say I’m back and fine. This one year experience was awesome and I barely want to miss it. Now a new phase starts and I’m still recovering from this year. I suppose I learned during this year more than I can think of at the moment so time will tell what effects this year has on me. For sure I don’t want to miss this experience and I want to leave Germany as soon as possible again, possible for a warmer location. The cold weather here makes me sick. Uhh and I noticed I’m not born for writing Blogs. Maybe one day, but for now not at all.

 

So for the last time

 

Cheers

David

 

P.S.: The e-Mail adress is still vaild in case you have any questions.

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Am 19. Januar war es so weit. Buling Buling de Pandacan. Buling Buling ist ein traditioneller Tanz, der einmal im Jahr in einer Parade aufgeführt wird. Alle Einrichtungen von Pandacan dürfen daran teilnehmen und in der Parade mittanzen. ERDA TECH nahm natürlich auch teil und als volunteer sollte ich auch mittanzen. Also wurde die Woche davor nach dem Unterricht der Tanz geprobt. Sehr witzig. Am Samstag war es dann so weit. Wir trafen uns alle mittags, gut gesättigt und in traditioneller Kleidung (Männer: Barong [philippinisches Hemd] Frauen: Kleid), die Band war da und wir probten nochmal kurz mit Live-Musik. Dann ging’s los auf die Straße. Schön in Reih und Glied liefen wir zu unserem Startpunkt. Dort warteten wir, bis die Eröffnungszeremonie vorbei war und die Gruppen vor uns losgingen. Dann wurde es ernst. Aufstellung und los geht’s, mit der Band hinter uns liefen wir los. Gleich an der ersten Kurve war eine Bühne aufgebaut, wo Kommentatoren uns ankündigten „ERDA TECH with international import“ Ich war doch etwas geschockt. So viele Menschen hatte ich nicht erwartet. Ziemlich beeindruckend. Also tanzten wir durch die Straßen von Pandacan, schön immer in Formation und nach gut zwei Stunden war der Spuk schon wieder vorüber. Es war einmalig. Es hat so viel Spaß gemacht, unbeschreiblich. Wirklich eine tolle Erfahrung.

 

Cheers 

David

 

 

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Wrap Up Part II: Buling Buling

 

19th January 2013. We’re getting started. Buling Buling de Pandacan. Buling-Buling is a traditional religious dance in the Philippines. Once a year there is a parade right through Pandacan where different local organizations can participate. So did ERDA TECH. Hence both faculty & staff had to participate, I as a volunteer participated as well. We had rehearsals the whole week before and then, on Saturday we all met, dressed up in a Filipino barong (traditional shirt for the men) and nice dresses (women). The live band arrived and we did a short practicing before hitting the streets. We walked from the school up to our waiting point, where we had to wait until the opening ceremony was over and the groups in front of us moved. Then we felt in line, the band started playing and we began to move. Right at the corner was a stage with some commentators announcing the actors “Here is ERDA TECH with international imports”. So far so good. I was really shocked how many people were watching us. I expected some, but I was completely overwhelmed by this enormous crowd. So we continued our path through Pandacan dancing and enjoying this parade and after two hours everything was done. We headed back to school to get some dinner and felt then very tired in our beds. In a nutshell it was totally awesome. Really a onetime experience I really don’t want to miss. It was awesome!

 

Cheers 

David

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Uhh, Weihnachten ist schon wieder so weit weg. Kurz vor Weihnachten war bei uns ordentlich was los. Bevor wir alle in die wohl verdienten Weihnachtsferien entschwinden durften, mussten die Schüler noch durch die 3rd quarter exams durch. Das hieß für sie drei Tage lang Prüfungen schreiben. Der letzte Schultag begann dann um 5:30 Uhr morgens (freiwillig) mit der Missa da Gallo. Überraschender Weise waren mehr Schüler da, als ich erwartete und bis die Messe vorüber war, waren fast alle Schüler da. Danach gab es einen Christmas-Caroling Wettbewerb bei dem es welche Klassenstufe den ausgesuchten Song am besten performte. Ein großer Spaß für alle. Anschließend ging es in die einzelnen Klassen zur Klassenweihnachtsfeier. Mein Partnerlehrer und ich waren als Gäste bei einer der G7 Weihnachtsfeiern dabei. Zuerst wurden witzige Spiele gespielt (Apfel ohne Hände essen etc.) und anschließend wurde gegessen. Da wir natürlich auch mitspielen mussten, hatten unsere Schüler einen großen Spaß… Gegessen und nicht nur Gutsle. Freiwillige aus der Klasse brachten Essen mit und zwar richtig. Es gab Reis mit verschiedenen Ulams (Fleisch oder andere Beilage in einer Soße), Spaghetti und verschiedene Süßspeisen. Also eine vollwertige Mahlzeit. Natürlich mussten wir auch unsere anderen Klassen besuchen, wo wir nochmal viel zu Essen bekamen. Hungern mussten wir also nicht. Nachdem die Schüler dann alle weg waren, gab es noch die Faculty & Staff Weihnachtsfeier. Im Prinzip genauso wie die Schülerweihnachtsfeier. Zuerst spielten wir auch einige Team-Spiele und es gab auch einen Sing-Wettbewerb. Gewichtelt wurde auch, sehr wichtig hier. Der einzige Unterschied war, dass wir das Essen nicht selber kochen mussten, sondern einige freiwillige Schüler aus den Food-Tech Klassen das Essen kochten. Toller Service. Nach dem Essen löste sich die Versammlung relativ schnell auf und jeder ging seinem Weg. Für mich bedeutete das, Koffer packen.

 

Am Samstag flogen alle Freiwilligen nach Bohol, um gemeinsam die Weihnachtsfeiertage zu verbringen. Mit gepacktem Rucksack ging es los zum Domestic Terminal Manila. Das ist ganz witzig, es gibt zwei Terminals, die relativ weit sogar auseinander sind. Ein Terminal für Inlandsflüge und eins für internationale Flüge. Mit nur ganz wenig Verspätung (gut 2 Stunden) ging’s auch schon Richtung Süden. Bohol liegt relativ zentral in den Visayas. Überraschender Weise wartete schon ein Van auf uns, sogar mit Namensschild. Dank einer kleinen Gruppe Freiwilliger, die schon früher geflogen sind, schickten sie uns diesen Van. Nach einem gemütlichen Abendessen ging’s los Richtung Ressort. Das Ressort war etwas abseits vom Strand, aber dank eigener Motorräder waren wir trotzdem gut unterwegs. So verbrachten wir die Weihnachtstage mit Schwimmen am Strand, Motorradtrips über die Insel, einer grandiosen Touritour zu den Sehenswürdigkeiten Bohols (Tarsier und Chocolate Hills, unvergesslich das Denkmal in Gedenken an den Blutschwur zwischen den Spaniern und den Filippinos). Die Strände auf Bohol waren traumhaft, so wie aus dem Reisekatalog. Sonnenbrand inklusive. An Weihnachten kochten wir uns ein grandioses Weihnachtsessen mit Fisch vom Grill und allerlei Salate. Abends ging’s noch in die überfüllte Kirche zum Weihnachtsgottesdienst. Alles in allem waren es sehr interessante Weihnachten. Weihnachtsstimmung kam nicht so richtig auf, was aber vor allem daran lag, dass wir selbst um Mitternacht noch im T-Shirt und Shorts durch die Gegend liefen/düsten. Silvester feierten wir dann am Strand, sehr schön, Feuerwerk gab’s allerdings nur ein kleines, war aber auch so ganz schön.

 

Nicht so schön war der nächste Morgen, weil da hieß es für mich und einige andere schon wieder Abschied nehmen von der schönen Insel und willkommen zurück im wunderschönen Manila. Nach so viel Grün wieder so viel Grau um sich zu haben war doch ein kleiner Schock, aber die Schule ging wieder los, also mussten wir zurück. Alles in allem aber trotzdem wunderbare Weihnachtsferien.

 

 

 

 

English version

 

 

Wrap Up Part I: Christmas

 

Uhh, Christmas is already far far away. Nevertheless some Christmas Impressions here from the Philippines. Christmas seems to be the most important holiday in the Philippines. It already starts in September and goes on till January. Therefore Christmas was as well busy in our school. Before the celebrations could start, the students had to finish the exams for the 3rd quarter though. The last schoolday stared at 5:30am (for those who want) with the Missa de Gallo, a very early mass, which is a tradition in the Philippines. Surprisingly more students than I thought attended the mass and by the end of it, most of the students have arrived. The program continued with the traditional caroling singing contest. Each batch had to prepare something and present it in front of the school. Very funny. After this the individual class-christmas parties started. My buddy teacher and I were invited to attend one. At first we had to participate in various games. It was very funny for us as well as for the students watching their teachers trying to succeed. Exhausted we all got lunch. It’s not like in Germany everybody brings some baked Christmas cookies, but some volunteers of the class brought some real, full dishes. Therefore we had pasta, rice and various Filipino dishes. And of course some sweet deserts. Because my teacher and I don’t have only one class, we had to visit the other classes as well. That meant more eating. I felt I’ve eaten enough until New Year. After the students left for their Christmas Vacation, also the faculty & staff had his own Christmas Party. We played some games as well and had to present a little piece for the Caroling Competition. It was very funny. We had a raffle and of course a Christmas Gift Exchange. After all it was lots of fun and we got again something to eat. With everybody gone, I had to pack my backpack for the great trip the next day.

 

On Saturday all of the volunteers met at the domestic airport to travel together to the very nice island Bohol. We decided to celebrate Christmas all together. One week full of beach, awesome weather, a great, self cooked Christmas meal and lots of fun. Only Christmas feeling didn’t came up in me. I mean, going to the Christmas Mass on Christmas Eve and wearing shorts and T-Shirt (not in the mass, but before and after) isn’t really what you think of Christmas. It was nice though and celebrating later New Year on the beach is just awesome, sorry folks. We spend the week with exploring the island, because the resort provided us motorbikes. We did one of the Tourism-Tours, 18 Germans in one van, driving around the island to all the important things there (Tarsier-Park, Chocolate Hills and the unforgettable monument to remember the first blood-pact between the Filipinos and the Spanish people and some more stuff).

 

As already said, New Years Eve was awesome, the next day not that much. Some volunteers and I had to leave the lovely island and return to the grey, smelly and noisy Manila. After all this green, it was a little shock, but school started soon after our return, so we had to go back. All in all it were very nice Christmas holidays.

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So, nach einer relativ langen Funkstille gibt’s wieder ein Lebenszeichen von mir. Ich bin tatsächlich noch hier auf den Philippinen und mir geht es ganz gut soweit. Der Hauptgrund für meine Online-Abwesenheit ist relativ simple und heißt Alltag. Es passiert hier relativ wenig neues, was es sich lohnen würde zu berichten, dafür sind die Tage aber ziemlich gefüllt, dass ich den Blog vernachlässigte. Ich versuche mich jetzt etwas zu bessern und wieder regelmäßiger etwas zu schreiben. Es gibt einige Events, über welche ich in den nächsten Wochen bis Ostern berichten werde, ansonsten versuche ich trotzdem auch alltägliches, was mich hier jeden Tag bewegt zu schreiben. Ansonsten liest sich der Blog eher wie ein großes Urlaubstagebuch und das soll es natürlich nicht sein.

 

In diesem Sinne, Stay tuned for more

 

Cheers

David

 

 

 

English version

 

 

So, after quite some long radio silence I try to get up again. I’m still here on the Philippines and still living. So far so good. The main reason for my silence was a simple problem named everyday life. There isn’t really anything happening here, which is worth to tell you, but this is happening a lot. Or let’s say I don’t think it’s worthy to tell you, because I live it every day. Riding a jeepney, nothing new anymore, doing nearly every day. You get the idea, right? There are some events I want to talk about until Eastern is here but I also try to report more about what moves and touches me in my everyday life. Otherwise the whole Blog might be more a huge Vacation Diary and that’s definitely not what I’m doing here.

 

So stay tuned for more

 

Cheers

David

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So, endlich mal wieder ein Blogeintrag. Ja, ich weiß, ich bin etwas nachlässig, aber hier vergeht die Zeit irgendwie anders als in Deutschland. Zum einen viel schneller aber auch wieder viel langsamer. Sehr merkwürdige Situation, hat aber zur Folge, dass ich mit dem Blogschreiben nicht unbedingt hinterher komme. So jetzt aber genug geredet, sowas ist ja auch nicht unbedingt wichtig. Hauptsache ich schreibe irgendwas 😀

 

Jeder, der Apocalypse Now gesehen hat, kennt den Pagsanjan River. Wenn die Helikopter im Abendrot zu Richard Wagners „Ritt der Walküren“ über einen Fluss fliegen, dann ist dieser Fluss nicht in Vietnam, sondern knapp zwei Busstunden südlich von Manila. Eine sehr schöne Gegend, insbesondere der Anfang des Flusses. Glücklicherweise wohnen zwei Freiwillige gleich um die Ecke. Also Samstags, nach Mabuhay Germany, unsere sieben Sachen gepackt und nach Pagsanjan gefahren. Für uns, zwei weiter Freiwillige und ich, war es eine tolle Abwechslung endlich mal wieder grün zu sehen, welches nicht Schimmel ist, also grüne Wälder, Felder und ganz wenig Häuser. Die Natur hier ist schon beeindruckend, sie kommt mir viel grüner und lebendiger vor als in Deutschland. Naja, auf jeden Fall übernachteten wir bei den dortigen Freiwilligen und verbrachten den Tag mit Fußball spielen mit den Jugendlichen dort, welche von den Freiwilligen mit betreut werden. Sonntagmorgens gingen wir relativ früh zu den Resorts um uns ein Boot zu mieten, um noch vor den Touristen aus Manila bei den Wasserfällen zu sein. Unser Boot wurde von zwei Bootsmännern gesteuert. Respekt, die haben echt einen harten Job. Wir wurden gegen den  Strom hoch zum Wasserfall gebracht, die beiden wuchteten uns Stromschnellen hoch, allein schon die Fahrt war beeindruckend, auch wegen der wundervollen, ungewohnten Natur um uns herum. Am Wasserfall durften wir dann auf eine kleine Plattform und wurden unter den Wasserfall gebracht, wo wir dann hinterm Wasserfall baden konnten. Ein unvergessliches Erlebnis. Pitschnass wurden wir zurückgebracht, jetzt mit dem Strom, was die Arbeit für unsere beiden Bootsmänner erheblich vereinfacht. Zum Glück brachten wir trockene Wechselklamotten mit, ansonsten wär die Busfahrt eine Eiszeit geworden. Die Buse hier sind dermaßen kalt manchmal, dass man eigentlich schon gut einen Pulli braucht, bzw. dabeihaben sollte.

 

Die restliche Woche verlief einigermaßen spannend. Von Donnerstag bis Samstag wurden die vierteljährlichen Examen geschrieben. Das bedeutete für die Schüler viel lernen und für uns einige Umstellungen im Unterricht. In jeder Stunde wurde nochmal auf den Stoff hingewiesen, den die Schüler lernen müssen. Am Donnerstag war es dann so weit, die Schüler hatten mehrere Examen, meist zwei bis drei pro Tag und dann auch direkt hintereinander. Dies liegt am Schulsystem hier. Alle Klassen einer Stufe schreiben dasselbe Examen, daher müssen diese zeitgleich geschrieben werden, damit es fair bleibt. Allerdings haben die Examen nur das Gewicht einer Klassenarbeit. Es hört sich immer so hochtrabend an, wenn man von Examen spricht, aber es ist tatsächlich nur eine Klassenarbeit, welche am Ende mit den anderen Examen addiert wird und die Endnote ergibt. Natürlich gibt es für das Abschlussjahr ein Final Exam, aber nur für die Absolventen. Montags ging dann das 3rd quarter schon los, allerdings nur für die, die keine praktischen Prüfungen machen musste, also eigentlich nur für die Unterstufe. Der Freitag war ein Feiertag, was für uns bedeutete, dass wir ein verlängertes Wochenende hatten. Also fuhren wir spontan, mangels besserer Alternativen, nach Mindoro, einer nahegelegenen Insel. Eigentlich hatten wir geplant am darauffolgenden Wochenende dorthin zu fahren, aber egal. Während donnerstags noch ein Typhoon über uns rauschte, entflohen wir ihm freitagmorgens, die Schifffahrt war kein Problem und wir kamen sicher in Puerto Galera an, einem wunderschönen Archipel. Die erste Nacht verbrachten wir in Sabang, einem kleinen Städtchen, bestehen eigentlich nur aus einer Straße und einer Strandpromenade. Sabang ist vor allem für die guten Divespots bekannt. Da wir aber nicht tauchten, zog es uns nach einer Nacht zum White Beach. White Beach ist ein relativ großer Strand, welcher seinem Namen alle Ehre macht. Leider haben das auch die ganzen fliegenden Händler gemerkt und man kann dort praktisch keine zehn Meter laufen, ohne dass jemand einem eine Kette, Schnorcheln oder Jet Ski fahren anbieten will. So verbrachten wir einen schönen Tag am Strand mit Nichtstun. Sonntags nahmen wir das Schiff direkt vom Strand aus und schipperten zurück nach Batangas und dann mit dem Bus zurück ins volle, laute, staubige, aber doch schon ins Herzgeschlossene Manila. Wir sollten nicht zum letzten Mal in Mindoro sein. Während die Schüler und die meisten Lehrer nun frei hatten, hieß es für uns trotzdem Arbeiten, da wir uns nicht frei genommen hatten. So verbrachte ich die drei Tage mit Unterricht vorbereiten und anderen Dingen, die ich unbedingt erledigen musste. Mittwochabend traf ich mich wieder mit anderen Freiwilligen, da wir am Donnerstag, welcher, genauso wie der Freitag, ein Feiertag war, schon wieder nach Mindoro fuhren. Dieses Mal ließen wir Sabang aus, da uns da nichts hinzog, sondern fuhren direkt nach White Beach. Zufälligerweise landeten wir abends in einem Restaurant, welches einem Deutschen gehört und der gleichzeitig einen Tauchshop hat. Ihr könnt euch denken, was nun folgt. So sind wir am Freitag einfach Abgetaucht. Kurzes Einführungsvideo, Ausrüstung angezogen und erklärt und dann ging‘s runter. Ich hatte erst etwas bedenken mit dem Unterwasser Atmen, da ich beim Schnorcheln doch etwas Probleme hatte. Davon war nichts zu spüren. Man kann praktisch natürlich Unterwasser Atmen, nur halt durch den Mund, da die Nase durch die Brille „verstopft“ ist. Das Dumme ist nun, dass ich jetzt mehr will… Ansonsten war Tauchen nicht schwer und hat unheimlich Spaß gemacht. Es hat sich so „natürlich“ angefühlt, obwohl man einfach unter der Wasseroberfläche rumschwimmt. Naja, wir sehen, was die Zukunft bringt. Samstags trennten ein Kumpel und ich uns von der restlichen Gruppe, um zu einem nahegelegenen Wasserfall zu gehen. Wieder einmal beeindruckte uns die wunderschöne Natur der Philippinen. Ein einheimischer Filipino führte uns den Pfad entlang, welchen wir ohne Führer vermutlich nicht gefunden hätten. Der Wasserfall an sich war relativ unspektakulär, die Atmosphäre an dem Ort glich dies aber wieder aus. Unter einem Wasserfall schwimmen ist eben schon was Tolles. Triefend nass machten wir uns auf den Rückweg zu den anderen, welche am Strand geblieben sind. Nach einem guten Abendessen betrachteten wir noch den wunderschönen Sternenhimmel und schliefen dabei fast alle ein. Zum Glück wachten wir doch wieder auf, sonst hätten wir die Nacht am Strand verbracht. Die Rückfahrt nach Manila verlief ereignislos und seit Montag geht die Schule wieder los. Für mich heißt das Unterricht vorbereiten und halten. Die Prüfungen sind vorbei, somit auch meine Schonzeit, jetzt geht’s in die Vollen. Allerdings ist das auch nicht schlimm, ich bin ja nicht zum Spaß hier, sondern will auch eine Aufgabe erledigen. Die nächste größere Pause gibt’s an Weihnachten, also wird jetzt die nicht mehr ganz zwei Monate durchgearbeitet. Selbst samstags müssen wir da sein, da wegen den Fluten im Juli und August viel Unterricht hier ausgefallen ist, welcher jetzt nachgeholt werden muss. Wird trotzdem spaßig und vielleicht reicht es trotzdem mal für einen Wochenendtrip aus Manila raus, weil Manila auch anstrengend sein kann.

 

In diesem Sinne

 

Cheers

 

David

 

 

English version

 

 

Pagsanjan, Exam and Mindoro

 

Well, finally another Blogentry. Somehow the time is faster and slower here, very difficult to tell. That’s why it takes some time till a new entry is finished. But enough spoken, that doesn’t matter at all. Here is my next blogentry about the last weeks and weekends especially.

 

If you’ve seen “Apocalypse Now” you already know the Pagsanjan River. When the choppers flying over a river in front of a wonderful sunset and Richard Wagner’s “Ritt der Walküren” is sounding out of your speakers, this river isn’t in Vietnam, but around two bus hours south of Manila. Good thing that two other volunteers life right around the corner. Some weekends ago two volunteers out of Manila and I decided to visit them. We packed our things after Mabuhay Germany and went straight down there. The landscape is wonderful. Bright green where ever you’re looking, clean air and a wonderful sky. It’s quite the opposite of Manila. We stayed overnight with the other volunteers in their project and played with the kids football. On Sunday morning we packed our things (again) and went to the nearby Pagsanjan Falls. That was impressive. We got a boat with two boatmen and they took us the whole way up to the waterfalls. That means fast river slides upwards – a very hard job. The waterfall was impressive and we could even swim under it. Very cool. We returned totally wet to the hotel which stored our things for us. Good thing we had change clothes with us, otherwise the bus trip back to Manila would be an ice time. The busses are very cold here sometimes.

 

The following week wasn’t stressful for me, but for my students. They had to write their quarter exams. For them this meant lots of study and hard exams from Thursday to Saturday, most time two or three a day. This time it also meant the end of the Semester and the start of the Sem-Break. While I only had a free three day weekend due to an Islamic holiday, the students and teachers had one week off. On the weekend we, two other German volunteers and I drove spontaneously to Mindoro, a nearby island. It was very nice, because it’s always a good thing to get out of Manila. Although we had a typhoon on Thursday it wasn’t an issue on Friday and we had a safe trip with the boat from Batangas to Puerto Galera. We stayed the first night in Sabang, a small town consisting of a beach and more or less on street. Sabang is well known as a divespot, but because we weren’t diving we stayed the second night at White Beach, a relative large and nice beach. We laid the whole day lazy at the beach or did some swimming. At night White Beach transforms into a party place. Lots of bars have some kind of show, mostly where some ladyboys do singing or dancing. On Sunday we left White Beach and returned to the loud, smelly, dirty, but loveable Manila. It shouldn’t be the last time that we stayed on Mindoro.

Already at the next weekend we returned there, this time with some other volunteers. The first evening we spent in a bar, which belongs to a German. Too bad this guy also owns the dive shop. Well, it happened as it should, the next day we watched a short introduction video, got our diving gear, went to a nice beach and blub, were under water. Diving is very cool. You just go under water and you can breathe there, awesome. Hence your nose is blocked by your diving glasses you only can breathe through your mouth, where you have the regulator for air supply. Somehow it felt so naturally to be under water, very strange. The only problem is now that I want more… We’ll see what the future brings. The next day we split up and a volunteer and I went to a nearby waterfall (again). We hired a local Filipino to guide us there. The waterfall itself wasn’t that breathtaking but the nature around us impressed us a lot. At least we could swim in it. We returned then to the others who spent the day at the beach. On Sunday morning our boat for Manila left. The trip back wasn’t that interesting and since Monday the school started. This means for me that I’ve to teach them now, lessons are already prepared and I hope it’ll be fun. Due to the heavy flooding in July and August lots of lessons were canceled which are now held. So for the next month we’ll have to work on Saturday as well. But still I’ve the hope to do at least a day trip out of Manila. The next break will be Christmas

 

That’s all for now, see ya’ll

 

Cheers

 

David

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Jetzt sind wir schon beinah 6 Wochen hier auf den Philippinen. Obwohl es eine lange Zeit ist, erscheint sie mir auf der einen Seite wirklich lang, auf der anderen Seite vergehen hier die Wochen wie im Flug. Da ich den letzten Blogeintrag nicht veröffentlichen konnte, gibt’s ihn jetzt nachgeliefert mit einem Doppelpost. Letzte Woche wurden wir, also Marie und ich, vom Bürgermeister von Manila empfangen. Wir wurden von einer Blaskapelle begrüßt und nach einem kurzen Gespräch mit dem Bürgermeister überreichte er uns symbolisch den Schlüssel der Stadt.

 

Am Freitag veranstaltet das Goethe-Institut ein Mini-Oktoberfest. Da wir gerade in der Gegend waren, gingen wir vorbei und feierten mit. Es war ganz ungewohnt den kompletten Abend Deutsch zu reden, weil die meisten Gäste aus Deutschland kamen oder hier Deutsch gelernt hatten.

 

Samstags sind zwei andere Freiwillige und ich spontan in den Süden gefahren zum Lake Taal. In diesem See gibt es eine Vulkaninsel, auf der es ein See gibt, in welchem eine Insel ist. Sehr witzig und sehr schön. Es war für mich eine willkommene Abwechslung dem ewig lauten Manila für wenigstens ein paar Stunden zu entfliehen.

 

Ansonsten nimmt der Schulalltag seinen Lauf, ich durfte auch schon unterrichten und fühle mich immer wohler hier. Selbst der Reis zum Frühstück ist kein Problem, wobei ich froh bin Abends selbst zu kochen, weil drei Mal Reis pro Tag ist dann auch mir zu viel.

 

Das kommende Wochenende verheißt spannend zu werden. Freitagabend helfen ein paar andere Freiwillige und ich bei Mabuhay Germany mit, einer Veranstaltung von deutschen Firmen, welche Deutschland vorstellen. Wenn alles gut läuft fahren wir Samstag früh wieder Richtung Süden zu anderen Freiwilligen, um die Pagsahan Fälle zu besuchen. Angeblich muss es wunderschön sein. Ich bin gespannt.

 

Die kommende Zeit wird sowieso spannend. Die Schüler hier müssen ihre Quartalsprüfungen ablegen und am 1. November steht ein langes Wochenende an, welches wir nutzen werden, um Mindoro, eine nahegelegene Insel, zu besuchen. 3 Tage lang nur faul am Strand liegen, das wird spaßig.

 

Ansonsten ist hier alles in Ordnung

 

Cheers

 

 

David

 

 

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Der „vergessene Blogeintrag“

 

Alltägliches

 

Nun sind wir schon seit drei Wochen auf den Philippinen. Wenn man normalerweise in den Urlaub fährt, wäre er jetzt rum. Bei uns geht’s jetzt erst los. Auf der einen Seite vergingen die drei Wochen wie im Flug, auf der anderen Seite habe ich das Gefühl schon ewig hier zu sein. Natürlich verstehe ich noch nicht alles, aber da stellt sich die Frage inwieweit mir das überhaupt möglich ist. Da ist zum Beispiel das Jeepney-System. Jeepneys sind alte amerikanische Militärfahrzeuge (nicht unbedingt aus der damaligen Zeit, aber vom Aufbau her daran angelehnt), welche zu Kleinbussen umgebaut wurden. Hier auf den Philippinen sind sie vermutlich das Transportmittel Nr.1. Jeepneys fahren immer und überall. Daher ist es auch relativ einfach einen zu finden, einfach hinten einsteigen und aussteigen, wenn man will. Es gibt keine Haltestellen, man winkt dem Fahrer, wenn man einsteigen will und ruft nach vorne, wenn man aussteigen will. Trotz diesem scheinbaren Chaos, gibt es doch ein System dahinter. Auf jedem Jeepney steht, wohin er fährt und man kann immer den Fahrer fragen, ob er hier oder da vorbei kommt. Was für mich nun ein Problem darstellt, ist, wie ich zu einem Ort komme, wo ich davor noch nie gewesen bin. In Deutschland schaute ich im Internet nach, wie ich hinkomme, bekam Fahrpläne und Uhrzeiten und eine relativ ausführliche Wegbeschreibung, wann ich wo umsteigen muss etc. So einen Plan gibt es hier nicht, oder ich habe ihn noch nicht gefunden. Ich steige also in einen Jeepney ein, von dem ich weiß, dass er in die Richtung fährt, in die ich muss. Danach heißt es sich durchfragen, wie man wohin kommt. Wenn man sich aber erst einmal daran gewöhnt hat, macht es unheimlich Spaß, also mir jedenfalls. Andere Dinge, die nicht so viel Spaß machen ist der Schimmel, der bei mir im Zimmer auftaucht. Ich vermute, dass es hauptsächlich von der erhöhten Luftfeuchtigkeit hier kommt. Ich bin mir aber sicher, dass ich dafür bald eine Lösung finden werde, z.B. einen Luftentfeuchter ins Zimmer stellen. Damit müsste es gehen, andernfalls muss ich regelmäßig meine Sachen kontrollieren und gegebenenfalls säubern. Solange der Schimmel nur ganz leicht da ist, ist das auch kein Problem. Erst wenn er sozusagen schon länger da ist, wird’s kritisch, aber nicht unmöglich. Keine Sorge, ich werde es schon irgendwie hinbekommen 😉

 

Cheers

 

David

 

 

 

English version

 

Time flies

 

We’re already six weeks on the Philippines. Although it seems to be a long time it appears to be very short. To be exactly it seems to be both. On the one hand I feel like I’m here for over half a year, but on the other hand the time is running very fast. The weekend seems like yesterday and it’s already Friday. Where was this week? Due to this time problem I had some difficulties regarding the last blogpost, so you’ll find it in the end of this post. Last week we had an appointment with the Major of Manila. At first we were greeted by a marching band. Then we had a short talk with the Major about what we’re doing here and in the end he handed us, Marie and me, a symbolic key to the city. Very cool.

 

The Goethe-Institute Manila celebrated a little Oktoberfest last Friday. Hence we were in the area after our monthly Manilameeting, we joined them and had a great evening out with other Germans and Filipin@s who learn German here at the Goethe-Institute or somewhere else. Very funny and a great opportunity to share experiences with the others.

 

The next day two other volunteers and I went spontaneously to the Lake Taal. It’s a lake with a volcano-island on which is another lake with another island. Very nice and a trip worth. For me it was a welcome variation to the big and loud Manila.

 

In general I’m getting more and more used to the everyday school day. I held my first lessons and everything is still alright. I’m very happy about the possibility to cook in the evening, because three times a day rice is even for me a bit too much.

 

The oncoming time is going to be very interesting. Next Friday some volunteers and I are going to help at Mabuhay Germany, a little event organized by German companies to tell and show a bit about Germany in the Philippines. On Saturday we want to go south to visit other volunteers and to see the fabulous Pagsahan Falls. They have to be wonderful. Next week our students have to write their quarter exams, so lots of study until next week. And on the 1st November we’ll have our first long weekend which we’ll use to visit Mindoro, a nearby island. Three days beach and laziness, this sounds wonderful.

 

Everything else is fine at the moment

 

Cheers

 

David

 

 

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The “lost” Blogpost

 

Every day matters

 

Gosh, I’m already for three weeks in (on?) the Philippines. If you’re on vacation, you’re now heading back. We instead are just getting started. On the one hand it seems the time flies like a rocket, on the other hand it seems to be an endless amount of time we’re here. I do still not understand everything. One example I’d like to give is the Jeepney system. Jeepneys are old American trucks, which are now used as public transport busses. You find them everywhere. Riding a Jeepney is quite easy. Hence there aren’t any Jeepney stops, you wave the driver and hop on in the back. If you want to get off, just signal the driver and he stops more or less everywhere. Even on the left lane of a four lane street. The problem I’ve encountered is that although in front of the Jeepneys is written where they’re going to, you don’t know exactly the route. You ask the driver or other passengers and that’s it. So if I want to go somewhere I’ve never been, what shall I do? Just hopping on and off of Jeepneys and hope they drive in the right direction? I don’t know. In Germany I’d look it up front up in internet and figure it out how to get from A to B, but here? This is one of the mysteries for me I’m confronted with. Still it’s lots of fun to ride the Jeepney. Something that’s not that fun is the mold in my room. I believe it comes from the humidity in my room and the lack of fresh air due to the architecture of my room. I have to fetch some air dryer and some anti-mold soap for cleaning the floor and the walls. I hope this helps. As long as the mold isn’t that much, it’s ok, you can clean it, but it’s better if it doesn’t even exist. Still I’m fine, so don’t worry. I’ll get the mold 😉

 

Cheers

 

David

 

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Am Montag wurden wir von unserer Partnerorganisation (PO) abgeholt und zu unserer Einsatzstelle gebracht, einer doch recht großen Schule in Manila. Hier werden wir das kommende Jahr über leben und arbeiten. Die Schule ist groß und gut ausgestattet. Es gibt sogar eine eigene Werkhalle, wo die Schüler, welche sich auf Automechanik spezialisiert haben, Autos nach Lust und Laune auseinander- und wieder zusammenbauen können. Die Schule hat das Ziel die Absolventen nach ihrem Abschluss direkt ins Berufsleben schicken zu können. Dafür machen alle Schüler im 5. Jahr ein 6 Monatiges Praktikum bei verschiedenen Partnern in der Wirtschaft. Es gibt vier Bereiche, aus denen die Schüler im 3. Jahr wählen können. Gastronomie bzw. Hotelfachkraft, Elektriker, Automechanik und sowas wie Innenausstatter. In meinen Augen eine sehr gute Sache, da sie so später ihre Familien unterstützen können. Die Schüler kommen zum größten Teil aus den armen Familien Manilas und müssen hier ganz wenig bis kein Schulgeld bezahlen. Die Schule wird hauptsächlich durch Spenden finanziert.

 

Für uns hingegen heißt es erst mal sich mit den Problemen des Alltags herumschlagen. Wir müssen abends für uns kochen, also muss eingekauft werden und wir müssen uns um Geschirr und anderes kümmern. Es ist schon witzig so einen Haushalt von Null aufzubauen. Als wir ankamen gab es in unseren Zimmern immerhin ein Bett, Schreibtisch, einen Stuhl, ein Regal und ein Schrank. Nicht einmal Klopapier gab es. Inzwischen sieht es aber schon etwas wohnlicher hier aus und es fehlt nicht mehr an allem (außer einem Besen…). Der Rest wird in den nächsten Tagen besorgt.

 

Heute schauten wir uns die Community an, aus der die Schüler kommen. Dabei nutzen wir für uns sehr interessante Transportmittel wir den Trolley. Ein Trolley ist ein Gefährt aus Holz auf dem ca. sechs Personen Platz haben und von einem Fahrer geschoben wird und zwar auf den Schienen der Bahnlinie. Dabei können die doch recht schnell werden. Falls mal ein Zug kommen sollte, kündigt sich dieser rechtezeitig durch Hupen an, alle springen vom Trolley und der Fahrer wuchtet das Gefährt mit einer Geschicklichkeit schnell auf die andere Seite und runter von den Gleisen. Wenn der Zug vorbei ist, geht die Fahrt weiter. Ein sehr effektives und schnelles Transportmittel.

 

Ich bin gespannt was uns noch alles erwartet, ab Donnerstag hospitieren wir unsere Klassen. Für mich bedeutet das offensichtlich viel Musik und Physikunterricht. Ich bin gespannt (oh, Wortverdopplung, zeugt von schlechtem Stil, mir fällt aber kein besseres ein. Wer eins weiß, darf es mir gerne sagen).

 

Cheers

 

David

 

 

English version

 

Getting started at ERDA Tech!

 

Last Monday our Partner organization (PO) picked us up at the Hotel. We drove to the school where we’re going to live and work for one year. The school is quite big and has even an own car shop. The pupils come from poor families in the area. The aim of the school is to give the pupils the chance to work after graduation and support their family. There are four specializations the pupils can choose of: foodtechnology, automotive, electrician and AutoCAD. In their 5th grade they do a six month in-plant training in a partner shop.

 

Instead for us, arriving means at first to deal with the daily problems. We only found here a bed, a cupboard, a chair and a desk in our room, which is enough to live with. Furthermore we have a gas cooking station and a fridge. So we had to buy things like toilet paper and other stuff. Plates and pans are lent to us by the school. So we still need some things, but we’re getting settled.

 

Today we visited the community where our pupils come from. We used the same transportation as the pupils. Most exciting was the Trolley. A Trolley is a wooden construct which holds up to six persons and is moved by one driver on the railway of the public transport. Very funny and very fast. If there’s a train coming, the driver moves the Trolley to the other railway and the drive goes on. We also used the ship to get to the other side of the river to visit the place, too.

 

So I’m very excited what comes next. On Thursday we’re going to visit the classes we’re going to teach. For me this means lots of music and physics. We’ll see.

 

Cheers

 

David

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So, wir sind angekommen. Ist zwar schon eine kleine Weile her, dass wir philippinischen Boden betreten haben, aber die letzten Tage vergingen wie im Flug. Deswegen der Reihe nach. Nach einem Abschied in Frankfurt sind wir flugs nach Hong Kong geflogen (knapp 11 Stunden), wo der Flieger nach Manila auf uns wartete. Das Erste überraschende war für mich, dass wir morgens um 7 Uhr Ortszeit in Hong Kong eine Außentemperatur von ca. 30°C hatten. Kann man sich in Deutschland nicht vorstellen. Da wir aber den klimatisierten Flughafen nicht verließen, stellte es für uns kein Problem dar. Nach weiteren 2h Flug landeten wir schließlich in Manila und gelangten ohne größere Probleme durch den Zoll und die Immigration und holten unser Gepäck ab. Voll beladen holten uns die Busfahrer ab und fuhren uns zum Hotel. Allein die Fahrt war schon ein Abenteuer. Auf mich machte es den Eindruck, dass die Fahrer durch hupen auf sich aufmerksam machen und sich so verständigen. Dies scheint mir auch bitter nötig zu sein, da es offensichtlich keine Rückspiegel gibt und man fährt, wie man will. Nach gefühlten 10 Beinahunfällen gelangten wir sicher ins Hotel. Todmüde nahmen wir unsere erste philippinische Mahlzeit ein, Reis, Fleisch und etwas Gemüse. Davor eine Suppe und anschließend Halo Halo, ein philippinischer Nachtisch ähnlich dem Obstsalat, allerdings auch ohne Obst, eher ein Gemisch aus allem möglichen nach Laune des Kochs. Bei uns war es eine Art Götterspeise mit Pfefferminz- oder Waldmeistergeschmack in Kokosmilch. Sehr interessant. Anschließend wurden wir von einem weiteren Mitarbeiter unserer Entsendeorganisation begrüßt. Danach mussten wir uns Hemden oder Blusen anziehen, um Fotos in der nahegelegenen Mall zu machen, welche für diverse administrative Verfahren benötigt werden. Dafür war es gefordert etwas mit Kragen und am besten langen oder halblangen Ärmeln zu tragen. Nach der Fotosession schlenderten wir noch durch die Mall um gleich unser nächstes Abenteuer zu erleben. Unsere Entsendeorganisation stellte uns SIM Karten zur Verfügung. Allerdings benötigten wir dazu noch Handys und auch Adapter, um überhaupt die örtlichen Steckdosen zu nutzen. Also sind wir fröhlich in den Elektroladen reingegangen. Dort wurden wir sofort von mindestens fünf Verkäufern angesprochen, ob wir etwas benötigen. Schließlich fanden wir die richtigen Adapter und kauften vermutlich den gesamten Bestand an Adaptern auf. Anschließend versuchten noch einige von uns neue Handys zu bekommen. Eine sehr amüsante Erfahrung. Nach ca. 30 Minuten verließen wir dann den Laden mit unseren Handys. Wir gingen weiter und fanden einen Supermarkt. Was mir auffiel war die Preisgestaltung. Während bekannte Süßgetränke unter einem Euro kosteten, zahlte man für Milch mindestens über 2€. Andere Länder andere Preise. Auf den Philippinen kann man offensichtlich nicht viel Kuhmilchzucht betreiben und die Milch wird importiert, was sich negativ auf den Preis auswirkt. Nach einem guten Abendessen fielen vermutlich alle todmüde ins Bett.

 

Am nächsten Tag wurden wir von einem gigantischen Frühstücksbuffet begrüßt, von Pfannkuchen bis Backed Beans, geräuchertem Fisch und frisch gemachtem Rührei konnten wir uns gut für den kommenden Tag stärken. Um 8.30 wurden wir von unserem Sprachlehrer erwartet. Filipino für Anfänger in 5 Tagen. So komm ich mir jedenfalls vor. Die Sprache klingt für mich am Anfang auf jeden Fall sehr interessant und nach einer langen Kette von Buchstaben. Nachdem wir aber inzwischen einige Sessions hatten, klärt sich langsam das Bild und ich beginne die Unterschiede zu erahnen. Anschließend an den Sprachkurs wurde uns unser ww-Kit vorgestellt, welches wichtige Formulare für alles Administrative enthält. Vor dem Mittagessen sahen wir noch eine kurze Präsentation über die Philippinen, was uns alles erwarten wird. Sehr interessant. Nach dem Mittagessen wurden wir von vier Mitarbeitern der Bank begrüßt, welche uns dabei halfen ein Konto zu eröffnen. Interessanter weiße macht man hier mobile banking welches nicht übers Internet funktioniert, sondern scheinbar über ein SIM-Karten gestütztes System. Dies beanspruchte den ganzen Nachmittag. Nach dem Abendessen gingen wir noch zur Mall um Wasser und andere Dinge wie Vokabelhefte etc. zu kaufen.

 

Bei so viel Programm vergeht die Zeit wie im Fluge, wir bekommen Sicherheitseinweisungen, Sprachtraining, welches immer mit Hausaufgaben verbunden ist und andere Inputs. Trotzdem wird es nie langweilig. Langsam habe ich mich auch an das Wetter gewöhnt, sehr warm und feucht, allerdings gibt’s im Hotel meist eine Aircon, weswegen ich inzwischen mit Pulli beim Mittagessen sitze, um nicht zu frieren und noch vollends krank zu werden. Bei der nächsten Einkaufsgelegenheit werde ich mich noch nach einem Schal umsehen, damit mein Halsweh nicht mehr schlimmer wird. Aber das wird schon, viel Tee trinken, den wir zum Glück vom Hotel bekommen.

 

Naja, das wars dann auch schon von meinen ersten Tagen hier in Maynila, wie die Stadt auf Tagalog/Filipino heißt.

 

Cheers

 

David

 

 

P.S.: Falls ihr euch wundert, warum ich immer ich schreib: alles was ich hier berichtet spiegelt meine Erfahrung und Eindrücke wieder. Es ist in keinem Fall die Allgemeinheit, Ausnahmen bestätigen die Regel. Alles was ich schreibe bezieht sich ausschließlich auf mich und in keinster Weise auf Dritte. Andere Menschen empfinden sicherlich anders und das ist auch ihr gutes Recht.

 

Sorry man, the English version is still in progress.

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So, Rucksack gepackt, Rest auch so weit. Jetzt noch gut 4h Schlaf genießen, bis es los geht. Den nächsten Eintrag gibt’s dann in Manila.

 

Cheers

David

 

 

English version

 

Getting started

 

Well, backpack is packed, the remaining things, too (nearly). Now getting about 4h of sleep until the party starts. Next entry will be send from Manila.

 

Cheers

David

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Wie ich sehe wird es schwer regelmäßig einen Blogeintrag zu veröffentlichen. Das Vorbereitungsseminar ist schon fast seit drei Wochen vorbei und ich habe immer noch nichts dazu geschrieben. Dies werde ich jetzt nachholen und versuchen regelmäßiger etwas zu veröffentlichen. Wenn es nicht klappt, tja, dann halt nicht.

 

Also zum Vorbereitungsseminar: Ich ging mit gemischten Gefühlen dort hin, was wird mich erwarten? Werde ich mich langweilen? Wie sind meine Mitfreiwilligen? Nach der einen Woche muss ich sagen, dass alle meine Befürchtungen nicht eingetroffen sind. Das Seminar war so spannend, die Themen interessant und das Team hat diese auf eine Art aufbereitet, dass es nie langweilig wurde. Mit den anderen wwfs, die mit mir auf die Philippinen fliegen, sind wir glaube ich eine coole Truppe und werden das Jahr gut zusammen überstehen. Noch nie habe ich eine so homogene Gruppe von jungen Leuten gesehen, die sich bis kurz davor noch nie gesehen hat. Das gilt natürlich auch für die wwfs, die in die anderen Länder fliegen genauso. Es war eine tolle Woche und ich will sie nicht missen. Ich kann für mich sagen, dass ich mich nun gut auf meinen Auslandseinsatz vorbereitet fühle und mich freue bald auszureisen.

 

Ja, ja, die Ausreise rückt immer näher. Noch ganze 10 Tage bin ich auf deutschem Boden, bevor wir uns am Flughafen treffen und gemeinsam gen Osten fliegen. Das heißt zum einen die letzten Vorbereitungen treffen, was nehme ich mit, muss ich noch etwas besorgen, hab ich irgendetwas vergessen zu machen? Auf der anderen heißt es aber auch sich nochmal mit allen Freunden treffen, welche ich vermutlich ein Jahr nicht mehr sehen werde. Natürlich über Facebook, Skype und E-Mail bleibt der Kontakt erhalten, man kann sich aber nicht mal kurz auf ein Bier im Wichtel treffen.

Ist schon irgendwie ein interessantes Gefühl, wenn man sich einfach so bis nächstes Jahr verabschiedet. Trotzallem genieße ich die verbleibende Zeit in Deutschland und sehe frohen Mutes nach vorne.

 

Cheers

David

 

English version

 

About Goodbyes and new friends

 

The last entry is over one month old, as I see now, doing regular entries is going to be hard. Therefore don’t be angry if there isn’t every week something new to read, I’ll try to be as regular as possible.

 

But back to topic: at the end of July I went to the preparation course. Before it I wasn’t excited to go there. It is going to be interesting? How are my mates I’m going to the Philippines with? But after this week I have to say that all my fears weren’t confirmed. It was a great week, my mates are cool and we’re now prepared to fly for one year to the Philippines (hopefully). Now I’m happy and excited to fly.

 

10 days are left on German ground. Not much time to get prepared. I have to get the last things on the one side. On the other side I’m using the time to meet one last time with friends I’m not going to see for one year. It’s quite funny to say “cya next year, mate”. Of course there are the opportunities using Skype, Facebook and eMail, but it’s still something different. Nevertheless I’M enjoying the last time in good ol’ Germany and look forward for the oncoming.

 

Cheers

David